Olympiapark Berlin

Aktualisiert: 19. Juli 2019


Das Olympiagelände (ehemals: Reichssportfeld, heute offiziell: Olympiapark Berlin) befindet sich am westlichen Rand des Berliner Ortsteils Westend im im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf. Zum Olympiapark gehören neben dem Olympiastadion das Deutsche Sportforum, Schwimmstadion, Waldbühne, Maifeld, Glockenturm, Hockeystadion und ein Reiterstadion.



OLYMPIASTADION BERLIN

Das Berliner Olympiastadion wurde anlässlich der Olympischen Sommerspiele 1936 mit einem Fassungsvermögen von 100.000 Zuschauern erbaut (Architekt: Werner March). Nach seiner Erbauung war die Sportanlage das größte Stadion in der Welt.

Das Stadion orientiert sich mit seinen klaren geometrischen Grundformen an antiken Sportstätten.


Erbaut zu den Olympischen Spielen 1936.




DIE OLYMPIAGLOCKE

Diese 4,28 Meter hohe Glocke mit einem Durchmesser von etwa 2,80 Metern wurde am 14. August 1935 vom Bochumer Verein für Gussstahlfabrikation gegossen und nach der feierlichen Überführung in die Deutsche Reichshauptstadt am 11. Mai 1936 in den Glockenturm gehoben.

Sie war das Symbol der Olympischen Sommerspiele 1936 in Berlin.


Die ursprüngliche 9,6 Tonnen schwere Glocke wurde Opfer einer Sprengung im Jahr 1947 durch britische Soldaten. Die Glocke überstand diesen Akt mit einem kleinen Riss, der auf dem Bild deutlich zu erkennen ist.

Am 15.02.1947 vergruben Pioniere der britischen Armee die Olympiaglocke auf den 480 m entfernten Vorplatz des Berliner Olympiastadions. Die Glocke wurde schließlich am 16.12.1956 wieder ausgegraben und vor dem Stadion aufgestellt.






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